Aktuelles

Ausruhen kommt später...

Mittwoch, 29.7.2015

Windige Geschäfte mit nachfolgenden Turbulenzen? Welche Intention verbirgt sich hinter dem in aller Stille abgewickelten Geschäft? Was kann dies für den projektierten Windpark um Biebertal bedeuten? Die nahe Zukunft wird es zeigen...

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Pressebericht zum Verkauf der Volkswind GmbH
Erweiterung des Portfolios der AXPO , einer Schweizer Holding, die bisher ihre Geschäfte sowohl mit Atomkraft tätigt als auch als Netzbetreiber fungiert und im Stromhandel aktiv ist.
MM_Erwerb Volkswind.pdf
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Freitag, 24.7.2015

Pressebericht im Gießener Anzeiger zur Veranstaltung  Bürgerforum Energieland Hessen zu einem Faktencheck in Kleinlinden. Im dortigen Bürgerhaus lautete das Thema der Veranstaltung „Windenergie in Hessen – Große Räder, kleine Erträge?“.

Experten präsentierten die Ergebnisse der Auswertung  der Wirtschaftsergebnisse von 1620 WKA :

>85% aller Anlagen erreichen die prognostizierten Ziele nicht!

Die Forderung für künftige Projekte lautet: bessere Gutachten, langjährige Windmessungen!

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Bericht der Gießener Allgemeinen Zeitung zur gleichen Veranstaltung
Windenergie auf dem Prüfstand.pdf
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Dienstag,21.7.2015

Das Ergebnis des Bürger - Energiegipfels am 11.7.2015 in Wiesbaden, zu dem landesweit eingeladen wurde, als Grundsatzpapier zum Download. Zur Lektüre sehr zu empfehlen! Verschafft einen schnellen, aktuellen Überblick zum Thema Windenergie, speziell in Hessen!

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Grundsatzpapier_Energiegipfel.pdf
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Donnerstag, 16.7.2017

Dienstag, 14.7.2015

Pressemitteilung Gießener Anzeiger , Dienstag 14.7.2015

Bürgerinitiative spricht von Rechtsbeugung - Kritik an der, dem Teilregionalplan zugrunde liegenden, Windhöffigkeit.

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Kann man "unhörbaren" Schall hören?
Der PTB-Akustiker ist der Leiter des internationalen Projektes, in dem Messtechnik-Experten aus mehreren Metrologieinstituten sowie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Ear Institute am UCL (University College London) drei Jahre lang die Grundlagen des Hören von „unhörbarem“ Schall untersucht haben.
Pressemitteilung PBT - Kann man unhörbar
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Donnerstag, 28.5.2015

Samstag, 16.5.2015

FAZ.net   -  Deutschlands gescheiterte Klimapolitik

Die Energiewende hat sich als unglaublich teuer und unwirksam erwiesen. Dennoch werden bei der Klimakonferenz in Paris viele auf eine ähnliche Politik wie die deutsche dringen. Dabei gibt es eine viel wirksamere Antwort auf den Klimawandel.

Zitat: "Die einfache unbequeme Wahrheit lautet, dass Solar- und Windenergie noch nicht ausgereift sind: Sie sind zu teuer und benötigen teure Reserven, wenn der Wind nicht bläst oder die Sonne nicht scheint. Solange wir es nicht schaffen, Kosten und Effizienz erneuerbarer Technologien dramatisch zu verbessern, bleibt es bei selbstgefälliger Schönfärberei für westliche Gutmenschen."

Freitag, 15.5.2015

Freitag, 15.5.2015

 

 

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„Windräder entwerten das Landschaftsbild“

 NATUR Dünsbergverein sieht Pläne „sehr kritisch“ / „Erholungsgebiet wird zur Industriezone“ / Standorte gut überlegenBIEBERTAL - (wh).

Nach der Bürgerinfoveranstaltung zum Thema Windenergie in Biebertal hat sich der Dünsbergverein zu Wort gemeldet. Aus seiner Sicht ist der Dünsberg sehr wohl eine Gesamtanlage mit Fernwirkung. Ohne Rücksicht auf bestehende Strukturen, Sichtbeziehungen, historische Bedeutung der Bodendenkmäler im Helfholz, Landschaftsverbrauch und Naherholungswert gebe es die Pläne für acht Windräder in den Bereichen Helfholz und Hungerberg. Diese würden den Horizont dominieren und das Landschaftsbild entwerten, heißt es in der Stellungnahme. Für den Dünsbergverein sind die Auswirkungen auf Mensch, Landschaft und Biosphäre sehr kritisch. Durch den Aufbau der Windräder würden große Naturflächen dauerhaft versiegelt. Durch ihre Größe, den Lärm, die Rotorbewegung und die nächtliche Warnbeleuchtung werde das Landschaftsbild nachhaltig verändert. „Aus dem schönen Erholungsgebiet wird dann eine Industriezone und dies nicht nur zu Tageszeiten“, beklagt der Verein. Sicherlich wolle man weg von der Atomkraft hin zu alternativen Energien. Allerdings müssten sich alle fragen, ob sie sich die dauerhafte Veränderung der Landschaft so vorgestellt haben. Bei der Standortwahl müsse gut überlegt werden, wo Windräder natur- und menschenverträglich platziert werden können.

Mittwoch, 13.5.2015

Gießener Allgemeine  -   Kein Windparkstandort nahe Bubenrod

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Biebertal (vh). Ist die Energiewende möglicherweise eine Illusion? Windparks in Hessen sollen laut Landesregierung auf zwei Prozent der Landesfläche stehen. Fragen dazu stellt zum Beispiel der Maschinenbauingenieur Dr. Detlef Ahlborn bei der Bürgerinformationsveranstaltung der Gemeinde Biebertal über Windenergie am Freitagabend im Bürgerhaus Rodheim. Der im März abgesagte Termin lockte nun 300 Zuhörer. Dreieinhalb Stunden lang wurde informiert. Beileibe nicht zum ersten Mal.

Dienstag, 12.5.2015

Biebertal 12.05.2015  Gießener Anzeiger  -  Pressemitteilung

„Staunen und Empörung“

 WINDENERGIE Bürgerinitiative „Königsberger Gegenwind“ sieht Tatbestand der Rechtsbeugung

 

BIEBERTAL - (red). Dr. Anne Schmidt, Sprecherin der Bürgerinitiative „Königsberger Gegenwind“, äußerte sich im Nachgang der Informationsveranstaltung der Gemeinde zum Thema „Windenergie in Biebertal“ (der Anzeiger berichtete ausführlich).

 

Schmidt monierte in einer Pressemitteilung, dass sich das Regierungspräsidum Gießen nicht den Fragen und der Kritik der Bürger zu der geplanten Ausweisung der Vorranggebiete für Windenergie in Biebertal stelle. „Die Bürgerversammlung in Biebertal zum Thema Windenergie musste ohne die Verantwortlichen der Umsetzung der Energiewende auskommen.“

Statt dessen habe man sich mit einem Antwortschreiben des Regierungspräsidiums Gießen zu den Kritikpunkten der Bürgerinitiative Königsberger Gegenwind, das in der Versammlung verlesen wurde, zufrieden geben müssen. Auf diese Ausführungen hätten die Zuhörer mit ungläubigen Staunen und Empörung reagiert. „Die Aussage, dass der Dünsberg nicht als Gesamtanlage mit Fernwirkung einzuordnen sein, ließ die Zuhörer sogar in Lachen ausbrechen. Sollten die über 200 Meter hohen fünf bis zehn Windräder im Helfholz/Hungerberg errichtet werden, würden sie das weithin sichtbare Wahrzeichen Biebertal deutlich überragen.“

Auf die Frage der aus einem Windgutachten und den schlechten Ertragszahlen des Windparks Hohenahr ableitbaren zu geringen Windhöffigkeit im potenziellen Vorranggebiet Helfholz/Hungerberg, in dem auch die gemeindeeigenen Waldflächen liegen, sei man im Schreiben des Regierungspräsidiums gar nicht erst eingegangen, kritisierte Schmidt Laut der Bürgerinitiative ,Königsberger Gegenwind‘ würde mit dem Hungerberg und einem Teilbereich des Helfholzes ein Gebiet für die Windenergienutzung ausgewiesen, dessen prognostizierte Windhöffigkeit unter dem im hessischen Landesentwicklungsplan festgesetzten Grenzwert liegt. Sollte dieses Gebiet trotzdem ausgewiesen werden, sieht die Bürgerinitiative den Tatbestand der Rechtsbeugung für gegeben“, stellte Anne Schmidt abschließend fest.

Montag, 11.5.2015

Presseartikel zur Bürgeinformationsveranstaltung am 8.Mai 2015 in Rodheim-Bieber

Samstag, 9.5.2015

Pressebericht im  GIEßENER  ANZEIGER  über die Bürgerinformationsveranstaltung am Freitag, 8.Mai 2015 im großen Saal des Bürgerhauses  Rodheim




Volles Haus bei der Bürger-Informationsveranstaltung zum Thema Streitthema Windkraft rund um Biebertal

Donnerstag, 7.5.2015

Mittwoch, 6.5.2015

 

Vernunft beginnt sich durchzusetzen, auch bei den Grünen....

 

Artikel aus der HNA  5.Mai 2015

 

Jesberger Parlament gegen Windkraft-Flächen

05.05.15 - 17:12

Jesberg. Das Jesberger Parlament hat erhebliche Bedenken gegen die Gebiete, die im Teilregionalplan Energie Nordhessen als Vorrangflächen für die Windenergie ausgewiesen sind.

Die Gemeindevertretung hat einstimmig Einspruch eingelegt und die Ausweisung abgelehnt.

Windanlagen würden immer größer und höher, sagte Bürgermeister Günter Schlemmer am Montag im DGH Densberg. Eine Nabenhöhe von 150 Metern sei weithin sichtbar und verändere die Landschaft.

Was den Jesberger Gemeindevertretern außerdem Sorge bereitet: Um die Windanlagen zu erreichen, müssten Wege angelegt, dafür eine große Fläche Wald gerodet werden. „1500 Quadratmeter Fläche gehen damit dauerhaft verloren“, sagte Schlemmer.

Das größte Problem aber sei, dass die Gemeinde keine Chance habe, finanziell von den Windrädern zu profitieren. Der früheren Goldgräberstimmung sei längst die Ernüchterung gefolgt. Hessen-Forst als Eigentümer der Flächen wolle eine Million Euro an alle hessischen Kommunen auszahlen: „Da kommt nichts bei uns an“, sagte Schlemmer. Der Gedanke, dass Windräder mehr Geld in die Gemeindekasse fegen würde, sei dahin: „Das können wir echt vergessen,“ machte er seinem Unmut Luft.

 Mit heißer Nadel gestrickt 

 Die Energiewende sei nicht durchdacht, eher mit heißer Nadel gestrickt und lasse viele Fragen offen. Die Gemeinde müsse mit einem ablehnenden Beschluss ein Zeichen setzen. Es könne nicht sein, dass Windkraftanlagen über die kommunalen Gremien hinweg errichtet würden. Weder sei der nahe gelegene Bundeswehrstandort Fritzlar noch der Naturpark Kellerwald- Edersee genügend berücksichtigt worden, auch werde der Trinkwasserschutz genauso vernachlässigt wie die Touristikfrage.

Das alles sahen die Fraktionen genauso. CDU, SPD und Grüne stimmten bis auf die Enthaltung von Magnus von Kortzfleisch (Grüne) geschlossen gegen die Planung.

 

Samstag, 2.5.2015

Freitag, 24.4.2015

FAZ.net - Wirtschaft:    Siemens-Chef macht Witze über Energiewende

...und das aus dem Mund eines der Großen im Geschäft mit  Windkraftanlagen und zugleich Mitglied im Bundesverband Windenergie. Ein weiterer Beleg dafür, daß es nur um das Abgreifen von hohen Subventionen geht, und das auf unsere Kosten. Wir, die Stromkunden finanzieren diese unsinnige Energiewende!

Mittwoch, 22.4.2015

Nun, Herr Wierlemann, wann nehmen Sie ihr Mandat als Vogelschutzbeauftragter endlich einmal wahr? Oder existiert dann doch ein beruflich bedingter Interessenkonflikt?

Freitag, 17.4.2015

An Dreisitigkeit kaum zu übertreffen: hier findet sich ein Lobbyistenbeitrag erster Güte! So etwas kann nur ein "Naturschützer" verbreiten, der seit mehr als 13 Jahren sehr gut von der Windkraft lebt!!!

Wie ignorant muss man als Naturschützer werden, um eine solche Entwicklung bei geschützten, vom Aussterben bedrohter Tierspezies einfach zu übergehen? Diese Energiewende ist verwerflich, solange die Dollarzeichen vor den Augen ihrer Protagonisten dominieren!

Artikel aus: Giessener Allgemeine

Ob uns das gefällt oder auch nicht, der Beweis wurde erbracht:   Pfälzer sind in der Tat schlauer als Hessen....oder: die Evolution in Sachen sinnvoller Energiewende beginnt im Süd-Westen der Republik...

Bitte aufmerksam lesen !!! Dient absolut der Meinungsbildung!

Dienstag, 24.3.2015

Dienstag, 24.3.2015

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sollte den Ausbau von Windenergie voranbringen. Den deutschen Strommarkt wollte man gerechter machen. Die Meinung von Experten : Von dem vielen Geld haben vor allem Bauern und Grundbesitzer, Projektierer und Betreiber profitiert. Die Zeche bezahlen wir: die Stromkunden.

Die teure Kehrseite der Energiewende  -  Sendung des NDR:  Windiges Geld  -  23.3.2015

Montag, 23.3.2015

 WINDKRAFT - Über 200 Bürger bei Infoabend der Bürgerinitiative in Königsberg / Referent: Keine zuverlässige Stromquelle

 

BIEBERTAL - (rl). Da reichten die 200 gestellten Stühle in der Mehrzweckhalle Königsberg nicht aus, als die Bürgerinitiative (BI) „Königsberger Gegenwind“ am Freitag ihren Informationsabend zum Thema Windkraft veranstaltete. An diesem Termin sollte ursprünglich eine Versammlung der Gemeinde stattfinden, die aber wenige Tage zuvor vom Parlamentsvorsitzenden Wolfgang Lenz und von Bürgermeister Thomas Bender abgesagt worden war (der Anzeiger berichtete).

 

Laut BI waren die Gemeindevertreter mit dem von ihr genannten Hauptreferenten nicht einverstanden. Der Technologiesprecher des Bundesverbandes Vernunftkraft, Dr. Detlef Ahlborn, machte sich darüber lustig, dass man aus Angst vor seinem Vortrag die Veranstaltung abgesagt habe.

 

„Definitiv zu viel“

 

Die Sprecherin der BI, Dr. Anne Schmidt, erläuterte die Entwicklung von „Königsberger Gegenwind“. Die Bürger seien lange nicht über die Pläne für einen Windpark mit sieben Windrädern informiert worden. Als die bereits vorangeschrittenen Überlegungen bekannt wurden, formierte sich die BI im Oktober 2014. Schmidt kritisierte, dass einer solchen weittragenden Entscheidung eine öffentliche Meinungsbildung hätte vorausgehen sollen. Das Ziel der Landesregierung, zwei Prozent der Flächen als Vorranggebiet für Windräder auszuweisen, werde in Biebertal ohne die Bürger umgesetzt. Durch die geplanten sieben Windräder auf dem Helfholz und dem Hungerberg werde Königsberg eingekesselt, so eines der Hauptargumente der BI. Schmidt bemängelte, dass die Abstände zur Wohnbebauung zu gering seien und und dass Bürger, die in einem Gehöft, einem Wochenendgebiet oder einer kleinen Ansiedlung leben, als Menschen zweiter Klasse behandelt würden. „23 Windräder um Königsberg sind definitiv zu viel“, so ihr Resümee.

 

Aus Sicht der BI-Sprecherin sind etliche Kriterien nicht berücksichtigt, die für den Aufbau von Windrädern eingehalten werden müssten. So werde kein drei Kilometer großer Abstand zwischen den Vorranggebieten eingehalten. Der Wald mit seiner Bodenschutzfunktion werde nicht geachtet, sondern zu einem „Industriegebiet“ umgestaltet. Der Lebensraum für Tiere wie Schwarzstorch, Uhu und Rotmilan sowie das Durchfluggebiet des Kranichs würden beeinträchtigt. Ferner gebe es gesundheitliche Gefährdungen des Menschen durch Infraschall, Lärm, optische Bedrängung, Blinklichter in der Nacht oder Schattenwurf.

 

„Wir haben den Eindruck, dass in Königsberg alles passend gemacht werden soll, damit Hessen die zwei Prozent Vorrangfläche erfüllt“, so die BI-Sprecherin. „Wir fordern Gemeindevorstand und Gemeindevertreter auf, sich für den Arten- und Landschaftsschutz beim Regierungspräsidium einzusetzen und auch für die Gesundheit der Menschen. Die Gemeinde soll keine Flächen an die Erbauer verpachten.“ Drei der sieben Königsberger Windräder sollen auf kommunalen Flächen entstehen.

 

Auf die Frage eines Zuhörers, wie der Windpark verhindert werden könne, empfahlen die Referenten, das intensive Gespräch mit den Kommunalpolitikern zu suchen und sie darauf hinzuweisen, dass ihr Abstimmungsverhalten bei der nächsten Wahl die Bürger beeinflussen werde. Zudem sollten die Bürger bei den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse Präsenz zeigen. Ferner könnten sie eine politische Gruppe bilden und bei der nächsten Kommunalwahl antreten und somit die Politiker unter Druck setzen.

 

„Nie Bedarf decken“

 

Ahlborn erklärte anhand von Grafiken, dass die Windkraft und die Sonnenenergie niemals den Energiebedarf in Deutschland decken könnten. Um die für Hessen notwendige Energiemenge zu produzieren, brauche man 4700 Windräder. Der Referent kritisierte, dass die errechnete Energiemenge, die zum Beispiel die Anlagen in Hohenahr produzieren sollten, nicht erreicht werde. Für Bürger, die sich an den Windparks finanziell beteiligt haben, bedeute dies Einbußen bei der Dividende.

 

Ahlborn wies darauf hin, dass die Windkraft keine zuverlässige Stromlieferung garantieren könne. Auch die Stromtrassen von der Nord- und Ostsee in den Süden würden die Situation nicht verbessern. Bernhard Klug, der Vorsitzende des Vereins Vernunftkraft Hessen, kritisierte die Beeinträchtigung der Landschaft durch Windräder. Dadurch werde der Tourismus in Mitleidenschaft gezogen. Zum Beispiel seien die Übernachtungszahlen in Ulrichstein im Vogelsberg innerhalb von 20 Jahren von 100 000 auf gerade mal 8530 zurückgegangen. Laut einer UMFRAGE würden 25 Prozent der Befragten in der Nähe von Windrädern keinen Urlaub mehr machen. „Wer in Bürgerparks investiert hat, wird sein Geld verlieren“, prophezeite Klug. Von 127 Anlagen, die derzeit in Betrieb sind, hätten 25 keine Dividende ausgeschüttet, 22 nur im ersten Jahr und 27 nur in den ersten beiden Jahren.

 

An der von Markus Brück moderierten Diskussion beteiligte sich auch der Vorsitzende der CDU Biebertal, Andreas Heuser. Er sagte, seine Partei sei auch für die Energiewende, aber nur im Konsens mit den Bürgern und nicht gegen sie.

Samstag, 21.3.2015

Auch in anderen "Galaxien" gibt es "gallische" Mitbürger: ein Beispiel aus Gernsdorf, eine Gemeinde bei Wilnsdorf, NRW.

Windkraftgegner verweigert die Durchfahrt der Transporte von Baumaterialien für Windräder

Samstag, 14.3.2015

Tagesschau.de  : Dänemark untersucht Auswirkungen von Windkraftanlagen - WKA-Projekte teilweise auf Eis gelegt

Kopfweh und Schlaflosigkeit - könnte das am Windrad nebenan liegen? Dänemark hat eine Studie in Auftrag gegeben, um diese Frage zu klären. Ergebnisse gibt es in zwei Jahren, doch schon jetzt legen manche Gemeinden ihre Projekte auf Eis.

"Es gibt eine eindeutige Verbindung zwischen Lärm und verschiedenen Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Diabetes. Die interessante Frage ist, ob es diese Verbindung auch bei der Art von Lärm gibt, den die Windräder machen", so Poulsen. Anwohner von Windkraftanlagen klagen über Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und in einigen Fällen Tinnitus und Angstgefühle.

Wissenschaftliche Belege für einen Zusammenhang zwischen den Symptomen und den Windkraftanlagen gebe es bislang jedoch nicht, sagt Poulsen. "Wir sind erst dabei, die Daten zu erheben und haben sie noch nicht analysiert. Deshalb kann man noch nicht sagen, ob diese Studie eine Bombe sein wird, die die Windenergie erschüttert. Wir müssen erstmal sehen, was wir überhaupt herausfinden."

http://www.tagesschau.de/ausland/windenergie-101.html

Donnerstag, 12.3.2015

Wir bekommen Kreisgrenzen übergreifend die verdiente Aufmerksamkeit hinsichtlich der " seltsamen Vorgänge" in Sachen Windenergie in Biebertal...

Pressemitteilung  Gießener Allgemeine

Seite 1 - Meldung der Wetzlarer Neuen Zeitung

....und der zugehörige Artikel

Giessener Anzeiger

Landkreis Giessen | 11. März 2015

Biebertal: Infoabend zu Windkraft abgesagt, Bürgerinitiative "verärgert"

 KREIS GIESSEN/BIEBERTAL - Wolfgang Lenz, der Vorsitzende der Biebertaler Gemeindevertretung, hat in Absprache mit Bürgermeister Thomas Bender den für Freitag, 20. März, geplanten Infoabend zum Thema "Windenergie in Biebertal" abgesagt. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Die Bürgerinitiative (BI) "Königsberger Gegenwind" reagiert "verärgert".

 

zum Artikel


Montag, 9.3.2015

Artikel in  Die Welt vom 2.3.2015: Dänische Debatte zur Frage: Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?

Montag, 2.3.2015

Energieforum Mittelhessen, Gießen , 27.2.2015

Klaus Pradella vom Hessischen Rundfunk hat den veröffentlichen Rundfunkbeitrag als Link geschickt.

Der Beitrag über das Energieforum und die Antwort von Werner Scherer findet sich zwischen 1:25 und 4:20.

Interessant auch die im Kontext angesprochene Aufgabenstellung der Hessenagentur als "neutraler Moderator" im Planungsprozess neuer, unsinniger und deshalb bekämpfter Windparks.

Montag, 2.3.2015

Nachfolgend der orginale Wortlaut der Pressemitteilung von Michael Krenz zur Podiumsdiskussion des Dünsbergvereins

Presseerklärung der Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND

zur Podiumsdiskussion des Dünsbergvereins „Wem gehört der Wind?“

am 24.2.2014

 

Die Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND protestiert mit allen Biebertaler Bürgern entschieden gegen die geplante Zerstörung der Dünsbergregion, einer der schönsten und erhaltenswertesten Naturregionen Mittelhessens, durch einen Industriepark mit insgesamt 23 Windrädern. Die in der gesamten Region beliebten Wanderwege um den Dünsberg, nach Königsberg und Hohensolms, auch der Elisabethenpfad, würden durch Waldrodungen, Transportwege und Anlagentürme zerstört werden.

Die Planung des RP sieht mittlerweile die bewusste Ausrottung der geschützten Arten wie Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermaus zugunsten unsinniger, weil ertragsarmer Windkraftanlagen vor, nur um seinem Planziel der Errichtung von WKA näherzukommen.

Dies ist ein klarer und bewusster Bruch des Naturschutzgesetzes gegen den sofortige rechtliche Schritte unternommen werden sollen.

Die enge Besiedelung der Region lässt keinen Raum für Windkraftanlagen, ohne dabei die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden. Es ist erwiesen, dass die Schallimmissionen insbesondere durch tieffrequenten Schall und Infraschall Krankheit auslösen. Als Symptome finden sich Schlafstörungen, Kopfweh, Tinitus und Ohrendruck, Schwindelgefühle, Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Tachykardie. Es besteht die Gefahr zur Chronifizierung , häufig auch Depression.

Die BI hat Kontakt zu Betroffenen in Hohensolms, die in bis zu 2km Entfernung zum Windpark wohnen und unter solchen Symptomen leiden. Ein Betroffener musste bereits seinen Wohnort aufgeben.

Der Radius von 2km gilt nach weltweiten Untersuchungen als krankheitsgefährdend, obwohl auch über Risiken in noch weiteren Abständen berichtet wird. Im Radius von 2km um die geplanten WKA wären in den Gemeinden Königsberg, Hohensolms, Erda, Frankenbach, und dem Ortsteil Bieber insgesamt 6500 Menschen betroffen. Erkrankungsprognosen variieren von 4-30%, rechnen wir 10%, wären das 650 lärmkranke Mitbürger. Das ist nicht hinnehmbar. Mit den gegenwärtigen Planungen verletzen Bürgermeister Bender und die Regionalplanung ihre Schutzpflichten gegenüber den Bürgern aufs gröbste.

Die Verantwortlichen verstecken sich hinter den Lärmprognosen des Genehmigungsverfahrens, obwohl diese aufgrund ungeeigneter Normen die Infraschallauswirkungen ausschließen. Darauf weist auch das Bundesumweltamt in seiner „Machbarkeitsstudie Infraschall 2014“ hin.

Im Sinne aller Betroffenen unterstütz die BI den Vorstoß der Staatsrechtler Professor Dr. Elicker und Prof. Dr. Goebel, die sich auf den im Grundgesetz verbrieften Schutz vor körperlicher Unversehrtheit berufen. Sie fordern auf dem Klageweg den Stopp von Genehmigungen von WKA und einen Schutzabstand von 3km zu Wohnsiedlungen.

Die WHO fordert 3,5 km, selbst in Bayern müssen WKAs dieser Größe 2km Abstand halten, deshalb sind die in der hiesigen Planung angewandten 1000 Meter (600m zu Außensiedlungen in denen 200 Menschen leben!) grob fahrlässig.

Die Bürgerinitiative KÖNIGSBERGER GEGENWIND fordert aus Gründen des Naturschutzes und des Gesundheitsschutzes die sofortige Streichung aller in dieser Region ausgewiesenen Windkraftplanungen.

Sonntag, 22.2.2015

Rundbrief von Vernunftkraft-Hessen.de:  der Bundesverband Windenergie zieht alle denkbaren Register sein Geschäft zu maximieren!

 

Rundbrief zur Kenntnis.:

So arbeitet der Bundesverband Windenergie (BWE, und so fixt man auch die Kommunen an, die dann ihre Bürgerinnen und Bürger mit Beteiligungen über den Tisch ziehen, wenn die Ratsmitglieder nicht schon vorher mit finanziellen Versprechungen über den Tisch gezogen wurden! Klima und Rettung der Welt war gestern, es geht nur um Bares, die Verhunzung der Landschaft, Entwertung der Immobilien für das Netz der Profiteure auf dem Rücken der Anwohner, eine asoziale Lobbytruppe.

 

Einladungsschreiben des BWE:

 

Betreff: So steigern Sie die Akzeptanz für Ihr Windparkprojekt!

Sehr geehrter Herr xxxxx,

Roundtable, Plenum, Bürgerversammlung, schuldrechtliche und gesellschaftsrechtliche Beteiligungen, Bürgerstiftungen oder Sponsoring , die Methoden zur Akzeptanzsteigerung sind vielfältig.

Doch welche Methoden sind die richtigen für Ihr Projekt? Unsere Experten geben Ihnen anhand von Praxisbeispielen einen umfassenden Überblick über Kommunikationsstrategien und Beteiligungsmodelle.

Im Workshop-Teil des Seminars können Sie das Gelernte anwenden und vertiefen.

* Erfahren Sie, welche Möglichkeiten und Grenzen die Durchführung einer Bürgerversammlung mit sich bringt.

* Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten der finanziellen und gesellschaftsrechtlichen Beteiligungsmodelle.

* Erarbeiten Sie im Workshop Kommunikationsstrategien für unterschiedliche Projektsituationen und bringen Sie   dabei das gelernte Wissen und Ihre Erfahrung mit ein.

 

BWE Seminar Akzeptanz von Windenergie

Datum: Dienstag bis Mittwoch, 12.-13. Mai 2015

Ort: Berlin <http://info.wind-news.de/go/0/171H6F9Q-16TTRB44-16TTRB3M-CEQ43Y.html> >>

Zum Programm und den Teilnehmergebühren

Samstag, 21.2.2015

Pressemitteilung Giessener Anzeiger:  Trotz Zusage von Herrn Bender gegenüber der Presse ist bis heute das zugesagte

Windgutachten noch immer nicht veröffentlicht. "Techniche Probleme" führen angeblich zur Verzögerung....

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Pressemitteilung_20.02.2015.pdf
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Montag, 16.2.2015

Neue Regeln verunsichern deutsche Windradbauer - Änderungen geplant ab 2016

Der Markt der Windenergie wird riskanter für die Investoren und Betreiber der Anlagen. Die Bundesregierung will erreichen, dass die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien mittelfristig sinken – und dass sie kurzfristig zumindest nicht weiter steigen. Ein neues Instrument, das Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zu diesem Zweck plant, ist die Einführung von Ausschreibungsverfahren. De facto werden dies Versteigerungen sein, bei denen derjenige den Zuschlag für die Errichtung neuer Windturbinen erhält, der das günstigste Angebot macht.
Die Einführungen von Ausschreibungen aber bringt aus Sicht der Branche wirtschaftliche Risiken mit sich, die viele kommunale Betreiber nicht tragen können: "Man kann eine Windturbine erst bestellen, wenn man eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz besitzt", sagt Heidorn, im Hauptberuf Geschäftsführer des Windparkentwicklers und -betreibers NET. "Eine solche Genehmigung kostet einen Projektplaner schon bei zwei großen Anlagen eine Vorleistung von ohne Weiteres 150.000 Euro." Unsicherheiten in Bezug auf das kommende Ausschreibungsverfahren seien für die Branche deshalb ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Man benötigest eine Genehmigung, um überhaupt an einer Ausschreibung teilnehmen zu können.

Orginalartikel in Die Welt

Donnerstag, 5.2.2015

Der Energiewende sei Dank:  1000 neue Atomkraftwerke in Deutschland

Sie glauben uns nicht? Dann lesen Sie unbedingt selbst...

Dienstag, 3.2.2015

Aktueller Artikel aus Spiegel online!

Nach 20 Jahren Betrieb müssen Windräder zwingend wieder abgebaut werden - zunehmend ein Problem in Deutschland. Die gigantischen Rotorblätter sind nur schwer recycelbar, die Wissenschaft sucht nach Auswegen... Vom Jahr 2040 an müssen in Deutschland allein etwa 30.000 Tonnen Rotorblätter jährlich entsorgt werden. Ausgediente Windkrafträder sprengen, verbrennen? Wie den Rückbau finanziern?


Montag, 2.2.2015

Das Jahr 2014 - Ein Rekord, der Fragen aufwirft...Quo vadis, Energiewende?

Bitte aufmerksam lesen - Artikel  DIE  WELT

Ein offenes Wort:  Energiewende - gut gemeint, aber sehr schlecht gemacht...

Dem Lobbyismus sei Dank? Bezahlen wir "die Rechnung" nicht nur über unseren Stromverbrauch? Bezahlen wir künftig auch mit dem Verlust von Arbeitsplätzen in der energieintensiven Industrie?

Ein aktuelles Beispiel aus Nordhessen...

Samstag, 24.1.2015

Ortsbeiratssitzung in Frankenbach am 20.Januar 2015  -  Artikel in der Gießener Zeitung:

Rekord-Bürgerbeteiligung bei der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Frankenbach, am 20. Januar 2015

 

Donnerstag, 22.1.2015

Hier finden Sie die Karten zum aktuellen Planungsstand der Volkswind GmbH von Windkraftanlagen in Königsberg. Veröffentlicht durch die Gemeinde Biebertal, Planungsstand 15.1.2015 .

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planungsentwurf_bereich_helfholz_vrg-410
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planungsentwurf_bereich_bleidenberg-bube
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Mittwoch, 14.1.2015

Die Sturmtiefs des vergangenen Wochenendes kosten uns Stromkunden Millionen !!!

"Elon" und "Felix" waren sehr teure Gäste auf unserer Stromrechnung....trotz, oder gerade wegen, des  "All Time High" der Windstromproduktion....

Dienstag, 13.1.2015

Samstag, 10.1.2015

Samstag, 3.1.2015

Wetterauer Zeitung,31.12.2014  - Windkraftgegener verbuchen Erfolg

....und sie können doch nicht einfach so agieren wie sie es für richtig halten: aktuelles Urteil des Vewaltungsgerichtshofes in Kassel zur Offenlegung von Wirtschaftsdaten der Windkraftanlagen durch die Gemeinden

Dienstag, 30.12.2014

Aktueller Artikel aus " Die Welt"  -  Hintergrund zum "Windradwahn" der Deutschen.

Auszug aus dem Artikel:

...Der Begriff "technische Rendite" umschreibt die Entwicklung neuer Windkraftanlagen mit besonders großem Rotor, die für Schwachwindstandorte im Binnenland geeignet sind. Dadurch komme der Ausbau "nun auch in Regionen voran, die früher als nicht geeignet galten", so der Verbandssprecher. Schließlich haben Projektentwickler, Stadtwerke, Bürgerwindparks und Finanzinvestoren noch einmal ordentlich Tempo gemacht, um gesetzlichen Einschnitten bei der Förderung von Ökostrom zuvorzukommen...

 

Empfehlung:  der gesamte Artikel zur Lektüre unter dem beigefügten Link

 

Samstag, 13.12.2014

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Pressemitteilung : Infraschall Hearing - Experten-Hearing im Auftrag der Landesregierung am 16.12. in Wiesbaden
Beharrlichkeit zahlt sich aus: Die Lärmbelastung durck Windkraftanlagen findet jetzt wohl doch endlich Gehör in Regierungskreisen. Das lässt hoffen...
20121212_PM Infraschall-Hearing.pdf
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Freitag, 12.12.2014

Unterschriftenaktion und Online-Voting äußerst erfolgreich abgeschlossen !

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere durchgeführte Unterschriftenaktion und das Onlinevoting wurden sehr, sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir konnten gestern Abend Bürgermeister Bender und der Gemeindeversammlung unsere Stellungnahme zu den projektierten Windkraftanlagen mit 479 Unterschriften aus Königsberg (das sind mehr als 2/3 aller Wahlberechtigten), ergänzt durch 390 Unterschriften aus Frankenbach überreichen. Den Interviewern gilt unser herzlicher Dank für dieses tolle Engagement !!!

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Stellungnahme der Bürgerinitiative Königsberger Gegenwind zur Beschlussvorlage Ausbau der Windenergienutzung in Biebertal vom 7.8.2014
Stellungnahme BI Königsberg.pdf
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Die Presse war auch präsent: zur  Überreichung der Unterschriftensammlung erschienen Artikel sowohl in der                          Gießener Allgemeinen als auch im Gießener Anzeiger  !

Donnerstag, 11.12.2014

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Schmutziger Irrtum Deutschland wird seine Klimaziele deutlich verfehlen - trotz vieler neuer Windräder und Solaranlagen. Wie konnte das geschehen?
Das Interview wurde geführt mit Patrick Graichen.

Graichen ist Direktor der Agora Energiewende und in der Funktion Nachfolger von Rainer Baake (Erfinder des EEG, Staatssekretär im Bundesenergieministerium bei Trittin und jetzt bei Gabriel).
Von 2001 bis 2012 war Graichen im Bundesumweltministerium:
- zunächst im Bereich der internationalen Klimapolitik
- von 2004 bis 2006 als Persönlicher Referent des Staatssekretärs
- ab 2007 als Referatsleiter für Energie- und Klimapolitik

Was ist die Agora Energiewende?
- Thinktank für das Thema Energiewende
- Vorsitz: Prof. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D.
- Ratsmitglieder u.a. Rainer Baake (Staatssekretär Bundesenergieministerium), Jochen Flasbarth (Staatssekretär Bundesumweltministerium), Oliver Krischer (MdB Grüne), Tarek Al-Wazir (Energieminister Hessen), Christian Pegel (Energieminister Mecklenburg-Vorpommern), Franz Untersteller (Energieminister Baden-Württemberg) etc.
Schmutziger Irrtum_DIE ZEIT2014-12-04-2.
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Artikel aus "Zeit-Online" , 8.12.2014  :       Großstädter profitieren, Ostdeutsche zahlen drauf

Die Energiewende wird immer ungerechter, warnt der Think-Tank Agora Energiewende. Den Ausbau des Stromnetzes zahlen vor allem Menschen auf dem Land und Ostdeutsche. von 

Widerstand gegen unsinnige Pläne zur Energiewende zeigt großartigen Erfolg, auch gegen den Willen der Landespolitik:

In Oestrich-Winkel hatte eine klare Mehrheit von fast 60 Prozent dem Magistrat untersagt, den Stadtwald auf den Taunushöhen für Windräder auszuweisen. Der 12 000-Einwohner-Ort hat damit als erste Kommune geplante Anlagen gekippt. Besonders delikat: Während sich auf Landesebene die Regierung für den Ausbau auch auf dem Taunuskamm des Rheingaus stark macht, hat in Oestrich-Winkel die örtliche Union gegen die Windkraft mobilisiert.

Dieser Widerspruch, der auch in windkraftfreundlichen Ecken wie dem Vogelsberg schon deutlich wurde, dürfte der Hessen-CDU noch einige Probleme bereiten. Vor allem im Rheingau: In Wiesbaden will eine Initiative, die tausende Unterschriften gegen zehn geplante Anlagen auf der Hohen Wurzel gesammelt hat, ebenfalls einen Bürgerentscheid durchsetzen. In Eltville gibt es ähnliche Pläne.

Mittwoch, 10.12.2014

Bitte unbedingt lesen!!!

Zur Eigenmotivation in Sachen Königsberger Gegenwind unbedingt zur Lektüre empfohlen! Es lohnt sich noch immer gegen sinnlosen Lanschaftsverbrauch zu kämpfen, aktuelles Beispiel der "Denkzwettel für zügellose Ausbaupläne" - Bürgerentscheid in Oestrich-Winkel

Auch ausgezeichnet kommentiert von FAZ-Redaktuer Oliver Bock!!!   Bitte auch etwas weiterscrollen, beachtenswerte Leserkommentare...

Montag, 9.12.2014

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Wetzlar Kurier 6.12.2014
Sehr guter Artikel über die geplanten Windkraftanlagen rund um Wetzlar und Königsberg von Heinz Hofmann, Wetzlar-Naunheim
PDF_WZ-Kurier_06-12-14-1.pdf
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Montag, 9.12.2014

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Gießener Allgemeine - Öffentliche Bauausschusssitzung Biebertal 3.12.2014
Bericht über die Sitzung mit reger Beteiligung der BI Königsberger Gegenwind. Wesentlicher Tagesordnungspunkt: geplante Windräder im Bereich Königsberg.
Bauausschussitzung-03.12.14.pdf
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Sonntag, 7.12.2014

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HR-online.de - Bürgerentscheid in Oestrich-Winkel
Es gibt sie noch, die Erfolge im Kampf gegen Windräder!!!
Bürgerentscheid über Windräder auf Taunu
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Donnerstag, 4.12.2014

Am 3.12.2014 fand die öffentliche Sitzung des Bauausschusses,unter Beteiligung der Bürgerinitiative Königsberger Gegenwind, in Rodheim statt. Der Königsberger Ortsvorsteher Wolfgang Lenz und die Bürgerinitiative haben angeregt, die Arbeitskarte der Firma Volkswind, die den aktuellen Planungsstand widerspiegelt, auf der Homepage der Gemeinde Biebertal zu veröffentlichen. Herr Floren, Projektleiter der Volkswind GmbH, hat die aktuelle Karte auf der Flächenbegehung am 22.11.2014 gezeigt. Zu unserem Erstaunen gaben Herr Thomas Bender, Bürgermeister der Gemeinde Biebertal, und Herr Würz, Leiter Bau-und Umweltamt, an, daß ihnen die Karte nicht vorläge.

Montag, 1.12.2014

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Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.
Gerade erhalten: Eine Ertragsberechnung für den Windpark Hohensolms für das Jahr 2013. Ein auf Fakten basierender Beleg dafür, wie wenig Sinn weitere Anlagen in unserem direkten Umfeld machen würden! Bitte besonders beachten: errechnete effektive Windgeschwindigkeit und Energiebeitrag....

beigetragen von Markus Brück
Hohensolms_2013.pptx
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Montag, 1.12.2014

Neue Auswertung zur Rentabilität von Windparks an Land!  Artikel erschienen bei FAZ.Net , 23.11.2014

Ein weiterer aktueller Artikel zur Wirtschaftlichkeit von Windparks erschien in der FAZ/ Finanzen. Er postuliert, dass ca. die Hälfte aller Windparks am Rande der Kostendeckung arbeiten...

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass immer häufiger Anlagen vom Netz müssen wegen Überlastung der Stromtrassen - Ökostrom Fehlanzeige....

Interesse? Einfach oben Link anklicken!

 

Freitag, 28.11.2014

Offener Brief an Bürgermeister Thomas Bender

Gegenüber dem Regierungspräsidium Gießen haben Sie in der Planungsphase zum Teilregionalplan Windenergie angegeben, daß bzgl. dem VRG Helfholz kommunaler Planungswunsch besteht. In diesem VRG liegen gemeindeeigene Flächen, die Sie der Firma Volkswind zur Verpachtung angeboten haben, obwohl diese Flächen für die Energiegewinnung aus Windkraft nicht geeignet sind- die Flächen liegen unter 360 m ü.NN , weisen eine grenzwertige theoretische Windhöffigkeit auf und liegen, bei Ostwind, im Windschatten des Dünsberges. Es handelt sich hier nicht um einen sinnvollen Beitrag zur Energiewende; der mögliche Energieertrag steht in keinem Verhältnis zu den katastrophalen Folgen für Natur und Mensch. Natürlich sind Ihnen diese Fakten bekannt- daß Sie diese Flächen trotzdem zur Verfügung stellen wollen, liegt an den ca. 33 000 € Pachteinnahmen pro WEA, mit denen Sie meinen den defizitären Haushalt der Gemeinde retten zu können. Dafür nehmen Sie bewußt in Kauf, daß die Gesundheit und das Wohlbefinden der Königsberger Bevölkerung leiden wird - denn gerade durch die Nutzung der Gemeindeflächen rücken die WEA auf Abstände von unter 800 m zu den Lindenhöfen, of Struppbach auf ca. 800m , zum Altweiher 1 unter 800 m und nur knapp über 1000 m zum Kerndorf heran. Die Lindenhöfe wären dann den Belastungen von drei Windräder in Abständen von unter 1000 m ausgesetzt, von denen zwei auf Gemeindeflächen stehen würden, eins im Privatwald. Das Robert-Koch -Institut und die Weltgesundheits- organisation fordern jedoch Abstände von mindestens 2000 m; dieser Vorgabe ist die bayrische Landesregierung bereits gefolgt und auch im Ausland werden deutlich größerer Abstände zu Wohnsiedlungen eingehalten. Sie haben auf verschiedenen Sitzungen geäußert, Sie hätten diesbezüglich keine Einflussmöglichkeiten, die Abstände gebe das Regierungspräsidium vor. Das ist falsch! Sie müssen die Gemeindeflächen nicht verpachten, Sie können in den Verhandlungen mit der Firma Volkswind Forderungen bezüglich der Abstände stellen, sie können entsprechende Stellungnahmen gegenüber dem Regierungspräsidium abgeben. Ziehen Sie die gemeindeeigenen Flächen zurück ! Widerrufen Sie den kommunalen Planungswunsch ! Verkaufen Sie nicht die Gesundheit der Königsberger Bevölkerung !

Gerade aufgrund des kommunalen Planungswunsches und des vermeintlich nicht existierenden Widerstandes in der Bevölkerung scheint sich jetzt der Windenergieschwerpunkt des Landkreises Gießen auf Königsberg zu konzentrieren. Ein Dorf wird hier einem politisch beschlossenen 2% Plan geopfert. Alles was nicht passt, wird passend gemacht :

- Königsberg war im Umweltbericht 2012 noch zu Recht als Vorbehaltgebiet mit besonderer Landschaftsbedeutung eingestuft, dies

wird nicht mehr thematisiert

- die Einkesselung/Umzingelung (durch den WEA des Windparks Hohensolms, die Vorranggebiete Lahnau, Bubenrod /Bleidenberg und Helfholz) wird ausgereizt bis auf die maximal mögliche Gradzahl von 120

- Übertechnisierung der Landschaft und die frühere Forderung nach der Möglichkeit Landschaft ohne Sichtbeziehung zu WEA erleben zu können, werden nicht thematisiert

- Artenschutzkonfliktpunkte werden ausgehebelt, indem die gefährdeten Vogelarten entweder gar nicht erwähnt werden oder genau auf dem 1 km - Radius erfasst werden

- die angrenzenden FFH-und Naturschutzgebieten werden nicht berücksichtigt, doch sind sie zumindestens durch die Zufahrten durchaus betroffen

- die Gemeinde gibt keine Gutachten in Auftrag, weder zur Windhöffigkeit, noch zur avifaunistischen Problematik noch zur Erfassung des bedeutenden Fledermausbestandes in den alten Stollen Bubenrods und unterhalb der Grube Königsberg

- Einwände bzgl.keltischer Stätten werden nicht erfasst oder die Stätten als bereits geräubert bezeichnet

- die Ausweisung des Wasserschutzgebietes II endet kurz vor der Vorrangfläche

- Anfragen, ob eine Änderung des Flächennutzungsplanes bzgl. der Einstufung Bubenrods als Einzelgehöft und des Wochenendgebietes als Sondernutzungsfläche möglich seien, werden mit der Androhung von fällig werdenden Anliegergebühren nur unzureichend beantwortet.

Bis heute hat keine Bürgerversammlung in Königsberg statt gefunden, die Bürger Königsbergs waren nur unzureichend informiert. Sie haben in Gesprächen signalisiert, daß kein Handlungsbedarf von Seiten der Naturschutzverbände bestehe. Später haben Sie argumentiert, daß es nicht ihre Schuld sei, wenn die Verbände keine Einwände einreichten.

Sie wollten eine Grundsatzbeschlussfassung der Gemeindevertretung zum Thema Windenergie, und damit eine Legitimierung Vorverträge mit der Firma Volkswind abschließen zu dürfen, erreichen, ohne daß das Thema in der Bevölkerung offen diskutiert werden konnte. Sie wollten das Gespräch zu den Königsbergern erst suchen, wenn Sie Tatsachen geschaffen haben. Ist das Ihr Demokratieverständnis ? Gerne zitiere ich aus eine Ihrer Reden : Die Gemeinde ist die Keimzelle der Demokratie - leben Sie das doch bitte auch ! Zu den Kriterien einer Demokratie zählen Öffentlichkeit, Transparenz, Möglichkeit der Meinungsbildung- all das habe ich hier vermisst !

Sie werden sich der Kritik der nachfolgenden Generation stellen müssen, vielleicht auch schon der jetzigen. Gesundheitliche Auswirkungen mit der Folge von Schadensersatzansprüchen, Naturzerstörung,

Wertverlust der Immobilien, Rückgang der Einwohnerzahlen, defizitäre Erträge der Windparks, eventuelle Rückbaukosten , die die Gemeinde wird aufbringen müssen, sind nur einige Punkte, die man bei einer langfristigen Betrachtung, die bei einem so weitreichenden Prokjekt zwingend notwendig ist, bedenken sollte.

Dr. Anne Schmidt

Ich beziehe mich bei den Abstandsangaben auf die Entwürfe der Firma Volkswind Stand September 2014; die aktuellen Entwürfe und die entsprechenden Katasterkarten liegen uns leider noch nicht vor.

Freitag, 28.11.2014

ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Aus einer Broschüre des Bayrischen Ministeriums zur Vorgehensweise in der Kommune :

 
Über Aushänge im Rathaus und an anderen öffentlichen Orten sowie Artikel in der Lokalzeitung werden die Bürger/innen über die möglichen Windkraftanlagen informiert. An einer Informationsveranstaltung können sich die Bürger/innen mit Windenergie, der dadurch realisierbaren regionalen Wertschöpfung und dem Planungsprozess in Zukunftshausen auseinander setzen. Eine Internetseite zur Windenergie in Zukunftshausen liefert weitere Informationen und eine Exkursion nach Stürmingen wird für alle Interessierten angeboten. Herr Windiger und Fachleute präsentieren das Windprojekt und die weitere Vorgehensweise (Standortanalyse, Berücksichtigung
von Naturschutz, Abstandsregelungen etc.) auf einer Bürgerversammlung im Gasthof Zum Frischen Wind. Die Teilnehmer bringen ihre Ideen ein, äußern aber gleichzeitig Bedenken zur Windkraft (z. B Geräuschentwicklung, Schattenwurf,Flächenversiegelung), die von Herrn Windiger und den Experten angenommen und mit sachlichen Argumenten weitgehend ausgeräumt werden können. Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung und zur Gesellschaftsform werden von einem Mitarbeiter der lokalen Bank vorgestellt......
 

Donnerstag, 27.11.2014

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Planentwurf Windkraftanlagen Königsberg
Die Volkswind GmbH legte der Gemeinde einen Planentwurf zu möglichen Stanorten von Windkraftanlagen vor. Der Planungsstand ist September 2014. Betrachten Sie diese Karte als erste Orientierungshilfe. Laut Wolfgang Lenz soll eine überarbeitete Fassung kommen. Diese wird hier umgehend nachgereicht werden.
Planentwurf Windkraftanlagen-1.pdf
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Montag, 24.11.2014

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Betrachtung der wirtschaftlichen Retabilität von Windparks
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Gießener Anzeiger 22.11.2014 - Angst vor Gesundheitsschädigungen
Pressebericht zur Teilnahme BI Königsbergergegenwind an öffentlicher Bauausschutzsitzung/Ortsbesichtigung Gemeinde Biebertal
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Montag, 24.11.2014

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Öffentliche Sitzung des Ausschusses Bauen, Umwelt, Verkehr und Energie - Ortsbesichtigung
BI Königsberger Gegenwind_22.11.2014.do
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Freitag, 7.11.2014

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Focus Magazin, Nr.45 : Schlaraffenland ist abgebrannt: Windkraft lässt Anleger bluten
Wirtschaftliche Betrachtung von Investitionen in Windparks. Eine Analyse des Bestands und die Perspektiven
Schlaraffenland ist abgebrannt.docx
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Giessener Anzeiger / Landkreis Giessen 31.10.2014

 

Bürgerinitiative in Biebertal-Königsberg formiert sich und warnt vor Investitionen nur nach Berechnungen

KREIS GIESSEN - (ae). „Wir fordern eine Vorabwindmessung, in Auftrag gegeben von der Gemeinde“, sagt Dr. Anne Schmidt für die inzwischen rund 25 Köpfe starke Bürgerinitiative in Biebertal-Königsberg, die dabei ist, wie andere den Namen „Gegenwind“ anzunehmen. In unmittelbarer Nähe des Biebertaler Ortsteils steht bereits der Windpark der Gemeinde Hohenahr mit sieben Anlagen, von denen nach Königsberger Beobachtungen die Rentabilität zumindest der drei unterhalb von 400 Metern Höhe stehenden Windräder fraglich ist. Dr. Schmidt: „20 Meter Höhe machen da schon ganz viel aus.“ Gleichwohl sollen rund um Königsberg auf Kreisgebiet jetzt zehn neue Windräder entstehen, alle mit niedriger gelegenen Standorten als in Hohenahr.

Schmidts Mitstreiter Sascha Lepper verweist nach einem Blick über die nahe Grenze zum Lahn-Dill-Kreis auf dortige Planungen der Gemeinden und kommt auf eine Gesamtmenge von „35 Windrädern“ von Königsberg bis Lahnau und Asslar.

Ein wenig viel, finden die Bürgerinitiativler, die allein in Königsberg selbst an die 400 Unterschriften dagegen gesammelt haben, also bereits die von etwa zwei Dritteln der erwachsenen Einwohner. Die erst im September ins Leben gerufene Bürgerinitiative vernetzt sich gerade auch mit Gleichgesinnten im Lahn-Dill-Kreis und will nächste Woche den Anschluss an landesweit 73 andere Initiativen von Windkraftkritikern und deren Dachverband „Vernunftkraft“ beraten.

Im Kreisgebiet Gießen könnte insbesondere die Forderung nach Windmessungen Schule machen, auf die die Bürgerinitiative kommt, weil Mainova, der Betreiber des Hohenahrer Windparks, die dortigen Windausbeutedaten geheim hält und die Ausweisung der Flächen, auf denen sich laut Regionalplanung Windkraft lohnt, auf Berechnungen beruhten und nicht auf Messungen. Wie auch an anderen Orten im Kreisgebiet, zum Beispiel oberhalb des Lumdatales, liegt die erwartete Windmenge in Biebertal nicht weit von der Rentabilitätsuntergrenze entfernt, sodass Messungen Gemeinde und Investoren vor Anlagen bewahren könnten, die sich nicht rechnen. Die Forderung danach gibt es im Kreis auch schon für ein Projekt im Raum Grünberg/Laubach. Immerhin geht es allein im unmittelbaren Königsberger Umfeld um Investitionen, deren Gesamtvolumen Lepper und Schmidt mit „35 Millionen Euro“ schätzen. Schmidt: „Wir alle wollen die Energiewende. Aber es muss vernünftig sein.“ Lepper glaubt: „Vorabwindmessungen könnten die Akzeptanz erhöhen. Dann weiß man wenigstens, ob sich das alles lohnt.“

Besonders scharf rügt die Bürgerinitiative, dass auf Briefe von Bürgern an die Gemeinde und das Regierungspräsidium Gießen bisher keine Antwort gekommen ist. Schmidt: „Nichts, einfach gar nichts.“ Das macht es schwer, auf Vögel wie Uhu, Rotmilan und Schwarzstorch hinzuweisen, die es nach Angaben der Bürgerinitiative um Königsberg herum auch noch gibt. Sie fordert ein avifaunistisches Gutachten, das nicht vom künftigen Königsberger Windkraftbetreiber „Volkswind“ kommt, und außerdem „Kompromisse“ beim Abstand der Windkraftanlagen zur Bebauung, wobei je nach Einstufung von Gebäuden als Siedlung oder als Aussiedlerhof rund um Königsberg sowieso noch einige Fragen zum Thema Abstand zu Windkraftanlagen offen sind. Der Biebertaler Bürgermeister Thomas Bender will mit den Königsbergern ins Gespräch kommen, aber erst noch einen Grundsatzbeschluss seines Gemeindeparlaments zur Windkraft im Dezember abwarten. Sascha Lepper wirft ihm vor, dass er bisher immer wieder „abgewiegelt“ und behauptet habe, es gebe „nichts Neues“ zu berichten.


Freitag, 26.9.2014

Gießener Anzeiger / Leserbrief

In aller Eile durchpeitschen?

Auf dem Gebiet der Gemarkung Königsberg möchte die Firma Volkswind zehn  Windkraftanlagen installieren, davon sieben auf dem Helfholz und drei in der Nähe von Bubenrod. Geködert durch die finanziellen Versprechungen des Investors möchten Bürgermeister Bender und der Gemeindevorstand dieses Projekt möglichst geräuschlos durch die Gemeindevetretung jagen. In der Gemeindevertretersitzung am 30.September sollen Bürgermeister und Gemeindevorstand ermächtigt werden, die Verträge mit dem Investor abzuschließen. Die Gemeindevertretung soll fortan nur noch über den aktuellen Sachstand informiert werden. Wenn ich mir die rege geführte Diskussion zu diesem Thema in anderen Kommunen anschaue, müssen einige Fragen erlaubt sein.

Warum soll dieses Projekt nun in aller Eile durch die Gremien gepeitscht werden, ohne daß die zweite Offenlegung des Teilregionalplans Energie erfolgt ist? Wie kann man der Gemeindevertretung die Beschlussgewalt für die weiteren Vertragsverhandlungen mit der Firma Volkswind entziehen, ohne daß bislang wesentliche Details bekannt sind? Wie kann der Bürgermeister dieses Projekt ohne eine Bürgerversammlung in Königsberg und Frankenbach und ohne Einbindung der Ortsbeiräte durchziehen? Sieht man sich die Karten im Teilregionalplan des RP an, so wird deutlich, daß sich die 200 Meter hohen Anlagen auf dem Helfholz in nur etwas mehr als einem Kilometer Entfernung von den Orten Königsberg, Frankenbach und Erda befinden. Die negativen Auswirkungen auf Flora, Fauna und Einwohner in diesen drei Orten werden gravierend sein.

Wer ein Gefühl dafür haben möchte, wie diese Anlagen wirken, der schaue sich einfach von Hohensolms aus die dortigen Windkraftanlagen an und ziehe von der Entfernung noch einmal 600 Meter ab, denn der Abstand der dortigen Anlagen zum Ortsrand beträgt 1600 Meter. Das Gebiet auf dem Helfholz beherbergt keltische Gräberfelder, ist Wasserschutzgebiet der Zone 3, in der Region leben Roter Milan und Uhu.

Ich hoffe, daß am 30.September diese Vorlage nicht so geräuschlos die Gemeindevertretung passieren wird, denn die Menschen, gerade in Königsberg, haben ein Recht darauf, zu erfahren, was sie erwartet, wenn keiner reagiert - die Umzingelung durch 17 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 200 Meter, davon sieben auf Hohensolmser und zehn auf Königsberger Gebiet.


Sascha Lepper,Biebertal